Das Radio spielte einen schnellen, schrecklichen Song. Die Vögel zerknabberten ihr Tuch und das Regal war voller Bücher.
Und da, mitten im Zimmer auf dem Bett lag er.
Er schlief, dachte ich.
Sein Oberkörper war frei, doch die Beine wurden von einer blutroten Decke verdeckt.
Ich sah ein letztes Mal hin.
Er hatte mich verletzt, also würd ich ihn auch verletzen.
Ich ging.
Mir tat alles weh und meine Finger, die das Messer noch immer umklammerten, zitterten.
Ich dachte er lebt.
So etwas konnte ihn doch nicht umbringen!
"Ich war es nicht!" war das letzte, was ich zu der Polizei sagte, dann schlief ich ein.
Und ich wachte nciht mehr auf.
Gott sei dank! Hier tut mir keiner mehr weh!
Sala Kahle
Elira
Samstag, 24. November 2007
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